Ein zweifelhafter Preis

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Eine Auszeichnung sorgt für Zoff innerhalb der Evangelischen Kirche in Thüringen. Die rechtsgerichtete Zeitschrift „Junge Freiheit“ hatte den Chef der evangelikalen Nachrichtenagentur „idea“ mit einem Preis geehrt.

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat den Leiter der evangelikalen Nachrichtenagentur “idea”, Helmut Matthies, zur Rückgabe des Gerhard-Löwenthal-Preises aufgefordert.

Die Auszeichnung durch die rechtsgerichtete Wochenzeitung “Junge Freiheit” berge die Gefahr, “dass die Tabugrenze im Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird”, erklärte EKM-Bildungsdezernent Christhard Wagner am Montag in Eisenach. Matthies erhielt den Preis Anfang Dezember. Wagner betonte, diese Ehrung dürfe nicht unwidersprochen bleiben. Matthies setze als Leiter und Chefredakteur nicht nur die publizistischen Leitlinien der Zeitschrift “idea Spektrum” und der Agentur “idea”, sondern repräsentiere beide auch in der Öffentlichkeit, erklärte der Oberkirchenrat. Mit der Annahme der Auszeichnung lasse er “die gesamte Redaktion auf dem Grat zum rechtsextremen Milieu balancieren”. Zugleich forderte Wagner “idea” auf, sich von der “Jungen Freiheit” deutlich zu distanzieren.

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Eine Antwort zu „Ein zweifelhafter Preis“

  1. politbuerokrat Sagt:

    Auch der Bundespräsident steht Gedankengut aus der Jungen Freiheit nahe.


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