
Quelle: Preisvergleich.ch
Von Dirk Fisser – Neue Osnabrücker Zeitung
Sie haben niedliche Knopfaugen, strubbelige Haare und werden immer wieder mit „Scientology“ in Verbindung gebracht: Die Rede ist von „Kumquats“, Handpuppen, die auch auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt angeboten werden. Marktbesucher machten unsere Zeitung auf einen Zusammenhang zwischen Hersteller und der Organisation aufmerksam und äußerten den Verdacht, dass hier Geld für Scientology erwirtschaftet wird.
Diesen Verdacht bestätigt Ludger Plogmann, Diözesanbeauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Osnabrück. Er sagt: „Der Hersteller ist Scientology-Mitglied, und auch die Firma wird nach Scientology-Regeln geführt. Das heißt: Ein Teil der Einnahmen geht an Scientology.“
Neu sind diese Vorwürfe nicht. Seit Jahren ist das Unternehmen L. Bodrik aus Ölbronn-Dürrn, Baden-Württemberg, mit ihren Puppen auf Weihnachtsmärkten in Deutschland vertreten, und seit Jahren erzeugt der Puppenverkauf Schlagzeilen. Neben dem Vorwurf, Geld für Scientology zu erwirtschaften, sollen Kunden nach dem Kauf einer Puppe und dem Abschluss einer Patenschaft Werbematerialien von Scientology erhalten haben.
Auch auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt werden nach unseren Recherchen die Adressen der Kunden gesammelt. „Für den Fall einer Reklamation“, wird den Käufern erklärt, warum sie persönliche Angaben machen sollen. Der Zwischenhändler aus Hildesheim, der die Puppen made in Baden-Württemberg in Osnabrück verkauft, weist die Vorwürfe eines möglichen Adressmissbrauches von sich. Ob Geld aus dem Verkauf über die Herstellerfirma an Scientology fließe, wisse er nicht.






































































Dezember 25, 2009 um 11:39 pm
Hallo, schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.
Dezember 9, 2009 um 7:58 pm
Sehr gut recherchiert. Das deckt sich mit unseren Informationen.
Dezember 7, 2009 um 9:48 am
Bei den MA sollte man doch ansetzen können.
Dezember 7, 2009 um 9:20 am
Interessanter Artikel. Ob die Firma, tech ob offiziell Lizenznehmer bei WISE oder nicht, die Management-Tech einsetzt bleibt leider offen, da kein Kommentar.
ich denke mal das keiner der Mitarbeiter freiwillig aussagen wird, die Art und Weise der Organisation von Unternehmen, die nach der Tech arbeiten, führt dazu, das die Mitarbeiter systematisch Ausgebeutet und Eingeschüchtert werden. ( SC-Slang für Ungläubige: RAW MEAT)
Dies geschieht hauptsächlich dadurch das die Mitarbeiter mit zweifelhaften Leistungsstatistiken in direkte Konkurrenz gesetzt werden und jeder der nicht eine stagnierende bis steigende Kurve vorweisen kann mit Disziplinierungsmaßnahmen zu rechnen hat. Man denke da an Drückerkolonen, die nicht selten ähnlich harsch geführt werden.
Nun kann man über die Zustände im Unternehmen nur spekulieren, allerdings kommt das Geschäftsmodell, Billigware im Akkord herstellen, der Tech entgegen. Hinzukommt, das die Mitarbeiter mit ziemlicher Sicherheit genötigt werden an Seminaren von WISE teilzunehmen, um Langfristig als Kultmitglieder geworben zu werden.
Dezember 6, 2009 um 9:06 am
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von nickpol, nickpol erwähnt. nickpol sagte: Der Thetan auf dem Weihnachtsmarkt?: http://wp.me/p36Ae-1II [...]