
Photo Illustration: Courtesy of Paramount Pictures; Patrick McMullan
Gigantische Boni, riesige Profite – kein Problem für die Gesellschaft, sagt jetzt Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein in einem Interview. Tatsächlich sei das nur ein Zeichen für den Aufschwung. Überhaupt hat er ein ganz eigenes Selbstverständnis der Bankenwelt: Diese würden in Wahrheit Göttliches tun.
Der Chef der US-Großbank Goldman Sachs hat hohe Profite und Bonuszahlungen als Zeichen für eine Erholung der Weltkonjunktur bewertet.
In einem Interview mit der Londoner “Sunday Times” sagte Lloyd Blankfein: “Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen.” Seine Schlussfolgerung: Banken hätten einen gesellschaftlichen Zweck und würden deshalb “Gottes Werk” verrichten, sagte Lloyd Blankfein wörtlich.






































































November 10, 2009 um 8:19 am
Der Herr ziemlich selbstherrlich wirkt und aufgeblasen, so er jedoch hat vollkommen recht, wenn er sagt, das Banken das Kapital für Aufschwung und Arbeitsplätze stellen, und was viele Menschen vergessen, somit auch das Risiko tragen. Ein Kredit stellt nicht nur für den Nehmer, sonder auch für den Geber ein Risiko und für die Bank ein Stück Glücksspiel dar.
Die Banken stellen in der Regel sicher das eine gute Chance besteht ihr Kapital mit Zinsen wiederzusehen, was aber nicht immer klappt und wenn viele Banken versagen alle drunter leiden.
Wie auch immer, hohe Bonuszahlungen und “Gottes Werk” haben wohl eher wenig mit Erholung zu tun, sonder mit langfristigen Verträgen.
November 10, 2009 um 5:25 am
Sancto Subito!