
Quelle: ORF.at
“Es gibt keinen Gott”: Drei Slogans dieser Art sind ab heute in Wien auf den City Lights zu lesen. Die Kirche bleibt gelassen, der Werberat, der der Kampagne nur mit knapper Mehrheit zustimmte, hat “Bauchweh”.
Drei Slogans auf City Lights
Mit drei Sujets präsentiert sich die Atheismus-Kampagne: “Es gibt keinen Gott. Gutes tun ist menschlich. Auf uns kommt es an”, “Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein tschechischer Schlagersänger. Entspann dich. Er wird dir nichts tun” und der Originaltext derselben Kampagne in Großbritannien “There’s probably no God. Now stop worrying and enjoy your life” werden zu lesen sein.
Hinter der Aktion stehen drei Organisatoren: AG-ATHE (AtheistInnen und AgnostikerInnen für ein säkulares Österreich), AHA (Allianz für Humanismus und Atheismus) sowie der Freidenkerbund Österreich.
Jeder soll glauben, was er will
Mit der Kampagne wolle man nicht bekehren, sondern sich gegen die Diskriminierung von Atheisten wehren, sagte Niko Alm von der Agentur, die die Kampagne umsetzt.
Es solle öffentliches Interesse dafür geschaffen werden, dass Angehörige von anerkannten Glaubensgemeinschaften Privilegien erhalten, während andere rechtlichen Barrieren ausgesetzt seien. Grundsätzlich solle aber “jeder glauben, was er will”, so Alm.






































































Juli 29, 2009 um 5:33 pm
@Poet
Und ? Wo bleibt der Rest des Satzes ? Das der Satz kein “Gott ist nicht mit hundertprozentiger Sicherheit da” aussagt, kann jedes Grundschulkind erkennen. Dies befähigt Dich weder zum tragen des Titels “Diplom Satzversteher”, noch ist die “an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” ein 100% Merkmal. Aber… es ist eher wahrscheinlich, dass der Mond aus Käse besteht, als das Jesus ohne Hilfe von technischen Apparaten aus dem Stand heraus als immaterielles Wesen entgegen der Erdanziehungskraft “entschwebte” und nun eine Existenz ausserhalb des Lebenszyklus eines normalen Wesens besitzt. Der Mond ist nicht sicherlich aus Käse, aber scheinlich ist es wahrer, als dass Jeezy sich lebendig herbeizauberte und in den Himmel entschwebte… zumindest wissenschaftlich gesehen
.
Fliegende Tomatengeister. Wahrscheinlich gibt es sie… wahrscheinlich gibt es sie nicht. Wer hat nun recht ? Es ist auf beiden Seiten eine Glaubensfrage, da sich weder das eine noch das andere 100%ig beweisen lässt.
Und hier kommt die Wissenschaft in’s Spiel. Sie gibt einem die Instrumente, um mit nachprüfbaren Mitteln auszuschließen, was (logisch, physikalisch, …) nicht funktionieren kann. Kann der Mensch ohne Hilfe vom Boden abheben und wie ein Vogel fliegen ? Laut dem Körperbau, Gewicht, der Erdanziehung und weiteren Faktoren… NEIN. Ein Mensch, nennen wir ihn mal “Supermann”, muss extrem gegen die Naturgesetze verstoßen, um diesbezüglich als “wahr” zu gelten. Also, solange man keine Möglichkeit besitzt, die Naturgesetze “natürlich” zu brechen, muss man ausschließen, dass es möglich sein kann. Aufgrund der Tatsache, dass wir immer noch keine fliegende Menschen wissenschaftlich dokumentieren und im Rahmen der Naturgesetze stellen können, muss man davon ausgehen, dass diese “Beschränkung” wohl Hand und Fuß hat. Sie funktioniert… unter Einhaltung aller Naturgesetze und ohne dem hinterlassen jeglicher Fragezeichen.
Gab es einen Jesus, der als “wiedergeborener Christ” von den Toten auferstand und sich bis zu 500 Menschen zeigte, damit er eingie Zeit später vor den Augen seiner Jünger in den Himmel “zu seinem Vater” entschwebte ? Im Sinne der Natur und im Rahmen der uns bekannten physikalischen und biologischen Gesetze ist dies absolut unmöglich, genausowenig wie ein Biss einer radioaktiv verstrahlten Spinne einen Menschen zur Mensch-Spinne namens “Spidermann” verwandeln kann oder sowenig wie ein Mensch sich “mit der Kraft des Geistes” zur anderen Seite der Welt hinwegteleportieren kann.
Liest man die Bibel allerdings wie ein Märchenbuch, ohne irgendeinen Anspruch auf Realität, so machen die Taten von Jesus jedenfalls Sinn und es erscheint beinahe “normal”, dass der König der Juden, geboren von einer Jungfrau und gestorben am Kreuze, dieses Leben besaß. Das sind zwei unterschiedliche Welten. Es gab Pharaonen in Ägypten, das ist eine nachgewiesene Tatsache. Das sie allerdings im Sinne ihres Gottes Ra handelten und gar “magische” Kräfte besaßen, steht in einer “etwas anderen” Chronik. Die eine ist Tatsache, die andere ist Märchentext. Der Jesus von Nazareth war Tatsache, der Jesus “Gott” Christus der Bibel allerdings ein Märchen, ein Wunschtraum. Der Gottessohn ist nur solange Gottessohn, wie auch seine “Gotteskraft” ständig runtergebetet und “am Leben erhalten” wird. Streicht man die Zauberkraft weg, so bleibt nur ein Mann übrig, der mit seinen Thesen die Anhänger kräftig wachgerüttelt hat. Luther lässt grüßen. Doch die “Superkraft” wird einzigst von seinen Anhängern bzw. seinen heutigen Fans angedichtet.
Atheismus ist keine (Glaubens-)Religion, sondern – wie der Name auch sagt – die “Nichtausübung” religiöser Tätigkeiten. So wie manche Menschen “Abriefmarkensammler” und “Afleischesser” sind, so sind “Atheisten” eben Menschen, die keinen Theismus frönen. Sie beten weder das Nicht-Beten an, noch verehren sie die Nicht-Gottheiten. Wer was anderes behauptet, hat einfach einen gehörigen Sprung in der Schüssel
.
Christen sind “Atheisten” im Bezug zum Hinduismus und ihre Gottheiten. Aufgrund ihrer 10 Geboten können Christen nicht akzeptieren, dass Hindu-Gottheiten existieren. Somit werden sie schlicht und ergreifend “atheistisch” behandelt, also einfach nicht an ihnen geglaubt und es werden keine hinduistischen Rituale durchgeführt. Auch bezüglich der Shinto-Religion haben Christen eine “atheistische” Auffassung. Es werden keine Shinto-Schreine verehrt, keine Shinto-Gottheiten überhaupt mal erwähnt und der Schöpfungmythos aus dieser Religion hat absolut kein Gewicht für einen Christen. Der Christ ist ein Atheist bezüglich der japanischen Shinto-Welt.
Ein “Atheist”, so wie er hier auf dem Blog verstanden wird, geht nur einen Schritt weiter. Er sagt nicht nur den japanischen Gottheiten ab und erklärt die hinduistische Shiwa, Brama, … Götter einfach ab, nein, für ihn hat auch die monotheistischen Gottheit einfach keine Relevanz im Leben. Weder “viele Götter” noch “einen Gott” hat für einen Atheisten den geringsten Wert. Er glaubt einfach nicht an übersinnliche Gottheiten. Es sind aber die Götteranbeter wie Du, die hier nichts verstehen wollen oder können. Wenn sie dauernd behaupten, ihr “wahrer” Gott sei irgendwie existent oder man könnte ihn irgendwie “beweisen”, so machen sie sich in den Augen der Atheisten einfach lächerlich, denn sie können dem Atheisten rein gar nichts bieten, welches ihn überzeugen kann. Bis zum heutigem Tage sind wissenschaftliche Beweise irgendeiner Wundertat der Bibel einfach nicht vorhanden. Da kann sich der Gläubige sonstwie auf den Kopf stellen, selbst mit Gedichten und Zitaten kommt er hier nicht weiter. Dies beweist die (längst widerlegte!) Pascalsche Wette.
Nichts leichter als das ! Nebenbei habe ich für den Frieden im Nahen Osten gesorgt, aber zuerst kommst Du drann
:
http://theolounge.wordpress.com/2008/10/06/die-auferstehung-jesu-realitat-oder-humbug-2/
http://www.carelinks.net/languages/german/d22.htm
Zitat: “Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre.”
Die Auferstehung Jesu war, ist und wird niemals eine “hsitorische Tatsache” sein. Es ist und bleibt eine Geschichte. Weitere “Auferstehungen” anderer Persönlichkeiten findet man hier: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Auferstehung.html
Jesus von Nazareth gab es wohl mal. Er beeinflusste viele Menschen und diese “Christen” waren den Römern, insbesondere Flavius Josephus, Tacitus und Sueton.
Infos gibt es hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jesus_von_Nazaret&oldid=56558796#Nichtchristliche_Zeugnisse) (http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Ferchristliche_Notizen_zu_Jesus_von_Nazaret
Historizität Jesu Christi: http://www.mc-rall.de/histjesu.htm
Wer ist Jesus von Nazareth? Neue Diskussionen über den Ursprung des Glaubens: http://www.rpi-loccum.de/download/jesusvn.rtf
Aber vom Jesus “Supermann” Christus, der Held der Zauberkräfte, gibt es keine Dokumente ausserhalb der Bibel. Kein Chronist hat jemals über einen Jesus berichtet, der in seiner Stadt Verletzte gesundgezaubert hatte und/oder über Wasser lief. Für einen Gottessohn wahrlich eine schwache Leistung. Man ist zwar in der eigenen Fanzine als Superheld bekannt, doch nicht einmal ein lokales Blättchen berichtet über die Götterkraft auf Beinen. Ganz im Gegenteil. Erst nach dem Tode dieser Führungsperson werden die Christen, wie sich die Sektenanhänger nennen, laut und pöbeln rum. Kein Wunder, dass Tacitus nicht gerade hocherfreut und in höchsten Tönen über diese Rockerbande berichtet. Er spricht über die “Christiani”, Menschen die sich so wie ihre Führungspersönlichkeit nennen, der unter der Herrschaft von Pilatus hingerichtet wurde. Ende der Überlieferung. Irgendwelche “lückenlose Beweise” für jegliche Zaubertat oder gar Auferstehung ? Nope !
Man kann und man braucht keine “Auferstehung” zu widerlegen. Es ist einfach Tatsache, dass Lebewesen nach einem Tode nicht “auferstehen”. Jeglicher Bruch dieser Tatsache muss beleg- und nachverfolgbar sein, um als “lückenlos und mit histtorischer Genauigkeit” zu gelten. Doch dies ist weder bei den Griechen, noch bei den Ägyptern oder den Juden der Fall. Eigentlich ist in keiner Kultur eine Auferstehung wissenschaftlich belegt. Also… entweder waren sie vor Jahrtausenden “Tatsache” und entzogens ich den Naturgesetzen auf magische Art und Weise… oder sie sind bis heute im Rahmen der Naturgesetze einfach nicht möglich. Also entweder hat das Auferstehen ein Verfallsdatum, auf das es heute nicht wirken kann, oder es hat niemals ein “Auferstehen” gegeben und diese Tätigkeit fuktioniert einzigst und allein nur in einer fiktionalen Geschichte… z.Bsp. der Auferstehung von Horus, Osiris Sohn – einer ägyptischen Gottheit. Kein Ägypter ist jemals auferstanden, so wie auch kein Jude, kein Moslem und kein Christ. In den Geschichten der Juden, der Moslems und der Ägypter allerdings, dort fanden Auferstehungen statt, genauso wie Wasserspaziergänge, Heilungen und so weiter. Das ist nun wirklich nicht schwer zu verstehen, nicht wahr ?
.
Atheisten müssen nicht das “nicht-sein” erklären. Eher sind es die Gläubigen dieser Wundertaten, die uns den Nachweis von Zauberkräften (immer noch) schuldig sind. Mit der Bibel rumwedeln bringt absolut gar nichts. Genausogut kann ein Comicleser mit seinem Spidermann-Comic rumwedeln und behaupten, dass “dort drinne” alles geschrieben steht
.
Du kannst Dich weiterhin wie ein Kind an Märchen klammern und alle erwachsenen “Nicht-Märchenleser” mit spaßigen Zitaten erfreuen. Realer und wahrer wird das Märchen allerdings nicht. Ob nun 20 Menschen oder 2 Milliarden Menschen an den Bösen Wolf und das Rotkäppchen glauben und täglich ihre Hände falten, wird einen Wolf sicherlich nicht dazu bringen, in das nächstbeste Haus zu steigen und sich die Kleider der Großmutter umzulegen. Selbst wenn dies “im dicken Buch” mal erwähnt wurde
.
Juli 29, 2009 um 6:51 am
die Saache ist in Wahrheit noch komplizierter.
Nehmen wir der einfachheit mal an, Gott existiert, und er ist allmächtig-allwissend.
Ich folge damit bewußt den Behautpungen der Gläubigen (jedweder couleur).
Wenn ich nun also an Gott glaube, weil er allmächtig-allwissend ist, und ich mir die ewige Seligkeit nicht versauen will, so ist das ziemlich durchschaubar. Vor allem für ein allmächtig-allwissendes Wesen.
Die Gläubigen konstruieren also zu ihrem eigenen Zweck ein Wesen, das zwar allmächtig-allwissend sein soll, sich aber nicht drum schert, wenn jemand zum Erlangen persönlicher Vorteile bestimmte Verhaltensweisen zeigt.
die Frage ist, fehlt es diesem Gott nun an Allwissenheit, oder ist es eine gewisse Gleichgültigkeit?
oder ist diesem allwissenden Wesen eine ehrlichere Haltung dann doch lieber? In dem Falle stehe ich als echter Skeptiker (der seine Irrtümer einzusehen fähig ist, wenn er sie erkennen kann) dann doch wohl wesentlich besser vor Gott da als die ganzen vordergründigen Gläubigen, die mehr oder weniger Sicherheit und ruhe im Jenseits ERKAUFEN wollen durch geistige Unterwerfung….
leute, da tun sich doch wirklich ganz andere Entwicklungslinien auf nach dem Ableben. Vermutlich wird so mancher “gute” Gläubige ein unliebsames Erwachen haben, wenn er ins ewige Leben übertritt… oh-oh…
Juli 28, 2009 um 11:41 pm
@Poet
Zum Nachdenken:
Man muss sich entscheiden, ob man glaubt, dass das Fliegendes Spaghettimonster (FSM) existiert, oder eben nicht.
1. Wenn man glaubt, dass das FSM existiert, gewinnt man den Himmel.
2. Existiert das FSM nicht, und man dennoch glaubt, dann verliert und gewinnt man nichts.
3. Existiert das FSM nicht, und man glaubt nicht, so bleibt es ebenso gleichgültig.
4. Wenn das FSM jedoch existiert und man sich ihm verweigert, dann verliert man alles.
Daraus folgt, dass es vernünftig ist an das FSM zu glauben, weil die beiden mittleren Möglichkeiten nichts verändern, und Wert und Unwert der ersten und letzten ja intuitiv einleuchten.
Wenn man diese Wette fairerweise noch mit den restlichen Göttern von über 10.000 Religionen anwendet, sinkt die Gewinnchance, dass ausgerechnet der Gott an du glaubst der richtige ist, auf mind. 0,01%. Die Pascal’sche Wette ist eine Verliererwette. Sie wird als Motiv für den Glauben angewendet und nicht als Gottesbeweis.
Wenn der Atheismus auch eine Religion wäre, dann ist der Theist doppelt gläubig. Dann hätte der Christ zwei Religionen, er glaubt an einen Gott und er glaubt, dass die anderen Götter nicht existieren. Aber das ist natürlich Unsinn, deshalb widerlegt der Theist seine eigene Behauptung, der Atheismus sei auch eine Religion. Jede Religion hat einen Religionsstifter, aber wer hat den Atheismus gegründet? Wo sind die heiligen Schriften, die Kirchen, die atheistischen Priester? Der Atheismus ist eine Namensbezeichnung für Menschen, die keinen Glauben an Götter haben, und nicht eine “Ersatzreligion”.
Um Abschließend zu verstehen, warum der Atheismus keine Religion sein kann , müssen wir erst einmal klären, was Religion ausmacht. Dazu zähle ich 6 Punkte auf:
Dogmatismus
Unkompliziertheit (z.Bsp. Schöpfungsmythen)
Trostpflasterfunktion
Ethik
Kulthandlungen
Kirche
Mit all diesen Punkten hat der Atheismus nichts am Hut, deshalb ist der Atheismus auch keine Religion.
Ist das ein Witz? Es ist nicht mal bestätigt, ob dieser Jesus überhaupt gelebt hat? Um die Auferstehung zu widerlegen benötige ich keine Geschichtsbücher, sondern die moderne Wissenschaft.
und das Märchen geht weiter…
Juli 28, 2009 um 9:55 pm
@Cheetah:
Ich weiss nicht, wie viele Elvis gesehen haben wollen, aber Jesus wurde von mehr als 500 Leuten gesehen.
Juli 28, 2009 um 9:47 pm
Nachtrag:
Und wenn du gleich dabei bist beweise uns, dass Elvis nicht auferstanden ist. Gibt schließlich eine Menge Leute die ihn gesehen haben wollen, vermutlich sogar mehr als damals Jesus.
Juli 28, 2009 um 9:45 pm
Poet:
Widerlege alle anderen Religionen, dann können wir von Jesus reden.
Bis dahin glaube ich ans unsichtbare rosafarbene Einhorn, das kannst du schließlich auch nicht widerlegen.
Deshalb ist dein Unglaube daran auch nur eine Religion.
Juli 28, 2009 um 9:28 pm
Ich geb’ Euch Atheisten noch einen kleinen Tipp: wenn Ihr dem Christentum wirklich den Todesstoß versetzen wollt, dann versucht doch endlich mal lückenlos mit historischer Genauigkeit die Auferstehung von Jesus Christus zu widerlegen. Immerhin ist das ja das Herzstück des christlichen Glaubens. Die ganzen Fragen um die Evolution sind doch nur Nebenschauplätze.
Juli 28, 2009 um 9:18 pm
Gott – wahrscheinlich gibt es ihn nicht. Gott – wahrscheinlich gibt es ihn doch. Wer hat nun recht? Es ist auf beiden Seiten eine Glaubensfrage, da sich weder das eine noch das andere 100%-ig beweisen lässt. Von daher ist selbst der Atheismus auch nur eine (Glaubens-)Religion.
Juli 28, 2009 um 9:11 pm
@ Max Headroom:
“an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” ist und bleibt noch immer Wahrscheinlichkeit und somit keine Sicherheit.
Juli 28, 2009 um 8:14 pm
@Poet
Welcher Glaube ? “Was” verteidigen ? “Wo” Witz des Zitates ?
.
Dieses Spielchen nennt sich “Pascalsche Wette” und lässt sich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette nachlesen. Insbesondere würde ich vorschlagen, “Kommentare und Kritik” besonders gut nachzulesen. Die Gründe, weshalb diese Wette nicht als “Gottesbeweis” haltbar ist, dürfte nun auch strenggläubigen Christen auffallen.
Es ist und bleibt eben Tatsache: Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein tschechischer Schlagersänger.
Daran können weder Pascal noch Einstein etwas ändern
.
Juli 28, 2009 um 7:53 pm
Zum Nachdenken:
Man muss sich entscheiden, ob man glaubt, dass Gott existiert, oder eben nicht.
1. Wenn man glaubt, und wenn Gott existiert, gewinnt man den Himmel.
2. Existiert Gott nicht, und man dennoch glaubt, dann verliert und gewinnt man nichts.
3. Existiert Gott nicht, und man glaubt nicht, so bleibt es ebenso gleichgültig.
4. Wenn Gott jedoch existiert und man sich ihm verweigert, dann verliert man alles.
Daraus folgt, dass es vernünftig ist an Gott zu glauben, weil die beiden mittleren Möglichkeiten nichts verändern, und Wert und Unwert der ersten und letzten ja intuitiv einleuchten.
(nach Blaise Pascal)
Juli 28, 2009 um 7:40 pm
“Atheisten sind Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen.”
Juli 28, 2009 um 2:01 pm
Klar gibts die Hölle, kenn ich doch schon aus “Frau Holle”… sieht aber anders aus als in der Kirche erzählt wird.
Ich hab mir jedenfalls schon mal nen Platz am warmen Ofen bestellt. Im Himmel, mit der Zugluft und nur so nem dünnen Hemdchen, und dann mit allen den braven Christen – nee, das ist mir nix.
Dann lieber die untere Etage, mit den ganzen Ureinwohnern und den Heiden… viel lustiger. Und den Atheisten natürlich.
Juli 28, 2009 um 1:30 pm
Einst sprach ein Atheist:
“Oh armer Christ,
wie du betrogen bist,
wenn der Himmel eine Fabel ist.”
Darauf sprach der Christ:
“Oh armer Atheist,
wie du betrogen bist,
wenn die Hölle keine Fabel ist.”
Juli 22, 2009 um 8:09 pm
Hallo Kuro Sawai, worauf genau bezieht sich die Frage, wofür ich Beweise liefern soll?
Juli 21, 2009 um 11:10 pm
@ Michael Tfirst
Einerseits kann ich mir einen solchen Sachverhalt durchaus gut vorstellen. Andererseits hätte ich schon gerne nachvollziehbare Belege für diese Behauptung von Ihnen.
Nehmen wir also an, dass es genau wie beschrieben war. Ein Fall von “Eine Hand wäscht die andere”, also Klüngel unter Privilegierten? Aber was war die Gegenleistung? Klassischer Ablasshandel, damit das Fegefeuer für den Spender verkürzt werde? Oder doch eher weltliche, materialistische oder Macht- Motive? Oder wirklich die “reine” Besorgnis, dass bei den meisten Zeitgenossen einschließlich Kindern Weihnachten ganz was anderes bedeutet als der Mythos der Krippengeburt?
Juli 20, 2009 um 1:30 pm
Ich fordere:
Ich fordere, dass für diese Atheismuskampagne ebenfalls mindestens 600 Citylights unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden und tausende Plakatflächen, damit diese erfolgreich unters Volk gebracht wird, so wie Herr Prof. Dkfm. Armin G. Fehle, ehem. Vorsitzender Euro RSCG Österreich, vorher Doorland, die Plakatkampagne: “Zu Weihnachten wurde Jesus geboren” sehr zur Freude von Kardinal Graf Schönborn unentgeltlich verbreiten konnte (Fehle ist wie Schönborn aus dem Ländle). Die Plakatflächen und 600 City Lights wurden kostenlos vom Außenwerbeunternehmen Epamedia bereitgestellt.
Mit freundlichen Grüßen
http://www.michaeltfirst.blogspot.com/
Michael Tfirst
Juli 19, 2009 um 8:55 am
Was mir immer wieder auffällt: in den Headlines in der deutschsprachigen Duchschnittspresse zu dem Thema wird das “probably” fast schon grundsätzlich unterschlagen. Ein “wahrscheinlich” passt auch gar nicht zu den Fanatikern, die man hier sporadisch ausmachen will, nicht wahr?
Als überhaupt nicht “anmassend” dagegen werden solche Behauptungen betrachtet, man würde “Gott kennen”.
Naja, wer’s “wirklich” tut, kann mir ja mal die Frage beantworten, ob Dieser privat nun der schlechte Witzbold oder doch eher der eitle Sadist ist.
Juli 18, 2009 um 3:30 pm
@Michael Tfirst
Ich hoffe, Sie verstehen es wenn ich sage, dass das Thema ihres Blogs sich ein gutes Stück von diesem Beitrag entfernt und somit diesbezüglich als Off-Topic gilt.
Was aber IMHO auch gesagt werden muss ist, dass man ihren Blog auf jedem Falle besuchen sollte !
Wer wissen möchte, wie pervers Geistliche (“Angestellte des Himmels”) sein können und wie unmenschlich ihre Reaktionen dann werden, ist dort sehr gut beraten.
Nur ein kleiner Tip: Da der Blog als “dünne Spalte” angezeigt wird, und satte 300+ KB an informativen Texten vorhanden sind, wäre eine wirkliche Homepage mit unterschiedlichen Kategorien weitaus leserlich, als sämtliche Texte hintereinander anzuzeigen. Bis sich der Leser dort durchgelesen hat, ist die Sonne wieder untergegangen
.
Ich habe nur bruchstückhaft durch die Beiträge gescrollt. Es ist einfach viel zu viel auf einmal sichtbar.
Viel besser wären z.Bsp. nur die letzten neuen 5 Beiträge auf der Startseite, und die “archivierten” Beiträge unter Stichpunkte wie “Schriftwechsel mit Herrn X”, “Die Missetaten von Kardinal Y” oder “Erlebnisse mit dem Abt Z” abzulegen. Innerhalb der einzelnen Beiträge kann man dann kreuz und quer verlinken, damit der Lesefluss auch in die richtigen Bahnen gelenkt werden kann.
Dies macht ihre Seite sicherlich leserlicher und somit für mehr Menschen zugänglicher, denn ihre Arbeit ist viel zu wichtig um in einer viel zu langen Textflut zu verschwinden !
Juli 18, 2009 um 9:06 am
Aber die Hauptsache ist, dass die Kirche weiterhin Lügen jeglicher Art ungestraft verbreiten darf, aber wehe, man versucht das aufzuzeigen:
Ich zitiere dazu einige Auszüge aus einem Gerichtsprotokoll:
………….Richtig ist einzig, dass das nach Anschuldigungen des mj. Manuel Nowatschek und Strafanzeige seiner Mutter, Eva Nowatschek, eingeleitete Strafverfahren im November 1996 beendet wurde.
Die Beendigung erfolgte jedoch einzig nur aus einem formalen Grund, nämlich wegen Versäumung der prozessualen Frist zur Erbringung einer Subsidiaranklage.
Unrichtig ist daher, dass sich die Angaben des mj. Manuel Nowatschek als falsch und haltlos herausgestellt hätten und dass dies der Grund der Beendigung des Strafverfahrens gewesen wäre. Vielmehr wurde die Glaubwürdigkeit seiner Angaben durch zwei gerichtlich beeidete Sachverständige festgestellt, womit sich Anhaltspunkte für strafbares Verhalten der beschuldigten Lehrer und Erzieher ergeben haben.
Unrichtig ist weiters, dass die Nichtbezahlung des Schulgeldes und seine Einklagung durch die Schule Motiv für die Anschuldigungen gewesen wären. Tatsächlich wurde die Bezahlung des Schulgeldes durch das Land NÖ und die Kindsmutter Eva Nowatschek erst nach und wegen des Verdachts gegen Lehrer und Erzieher der „Schulbrüder“ eingestellt………………..usw……… usf………….
Ende der Auszüge aus dem Gerichtsprotokoll
(Die Familie Nowatschek hat mir zu der Nennung des Namens und zur Veröffentlichung der Gerichtsprotokolle ihre Einwilligung gegeben.)
Nun, wer verbreitete die ärgsten Lügen bei den Medien? Herr Prof. Erich Leitenberger stellte die Famile absichtlich unentwegt als Lügner dar. Dieser Sprecher der Bischöfe in Österreich darf auch heute noch alles ungestraft machen, was er will. Und das, was er mit Vorliebe macht, ist u. a. sexuelle Missbrauchsopfer von kath. Kirchenleuten mit Nachhaltigkeit bei Redakteuren zu diffamieren.
Die Gerichtsprotokolle im Original sind nachzulesen auf meiner Homepage „Tausende Priester sind Kinderschänder“:
http://www.michaeltfirst.blogspot.com/
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
Juli 17, 2009 um 6:51 pm
Hmm, soll ich das nun als kleinen Durchbruch an der Mehrheitsmeinungsfront werten oder als Strohfeuer? Die beiden deutschsprachigen Länder mit ihrem bigotten Sperrriegel gegen die Gleichbehandlung der Nichtreligiösen im öffentlichen Leben müssen natürlich aufgeknackt werden. Nicht in Spanien oder Italien sondern nur hier wurde die Buskampagne verketzert.
Ob der von Carsten Frerk angekündigte Musterprozess wegen Ungleichbehandlung (siehe Nachlese Buskampagne auf der Brights Marburg Website) wirklich ein bahnbrechender Präzendezfall wird, da bin ich mal gespannt.
Dass die Großkirchen da unaufgeregt reagieren ist angemessen und vernünftig. Eher stellt sich die Frage, ob die Evangelikalen mit ihren erheblichen Finanzmitteln dagegen werbetechnisch eskalieren werden? Spannende Zeiten ständen bevor.
Juli 16, 2009 um 8:34 pm
Hallöchen Frau Halper.
Auch ich schließe mich Karstens Meinung an. Möchte aber hinzufügen, dass in einer “gottlosen Kampagne” keineswegs das Ziel erreicht werden soll, eine toleranzlose Gesellschaft zu festigen, sondern auch den Gläubigen zu zeigen, dass man als “gottloser Bürger” keineswegs als unsichtbares und beleidigenswertes Wesen gelten darf. Kirchen erlauben sich, moralische Werte als die ihrige du deklarieren. Mit einer Aussage wie die von Bischof Mixa (“Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden.”) werden Menschen mit einer “ungöttlichen” Lebensart wie der Polytheismus, dem Pantheismus oder dem Atheismus als nicht gesellschaftswürdig benannt.
Diese Kampagne soll die “Furcht” vor gottlosen Mitbürgern nehmen und aufzeigen, dass humanistische Werte keineswegs von einer monotheistischen Religion entstammen, sondern nur teilw. daraus ableitbar sind. Die Werte wie “Gut und Böse”, die kommen von den Menschen.
Da aber auf einem Plakat nicht genug Platz ist, um 5000 Zeilen eines philosophischen Diskurses über den Ursprung der menschlichen Werte zu drucken, beschränkt man sich auf knappe, teilw. erheitende und stets auffallende Wörter.
Und sie haben sicherlich nicht unrecht wenn sie behaupten, dass Gott (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) ein tschechischer Schlagersänger ist, der einem sicherlich nichts böses antut. Ich bin ja ebenfalls mit seiner absolut kongenialen “Biene Maia” Melodie aufgewachsen
.
Würden Religionen allerdings auch uns Menschen respektieren, so könne man in Frieden zusammen leben… bis ans Ende aller Tage. Durch dogmatische und teilweise gar wissenschaftsfeindliche Äußerungen bis hin zur offenen Aussprache von Intoleranz gegenüber Andersgläubigen und Homosexuellen zeigen Religionen jeder Coleur leider allzudeutlich, wie sie mit dem Respekt umgehen. Und wir sprechen hier noch nicht einmal von Hexenverbrennungen, Judenbekehrung, Teufelsaustreibung oder Ablaßhandel
. Zweitausend Jahre “Lehrzeit”, aber immer noch keine Anzeichen eines menschlichen Handels. Stattdessen dogmatische und stoische Festlegung auf jahrtausende alte Texte mit teilw. haarsträubenden Vorkommnisse, die mit unserer heutigen Kultur nicht mehr vereinbar sind.
Ehrfurcht ?
Vor was ?!
Ich habe “Ehrfurcht” vor Menschen. Lebewesen aus Fleisch und Blut, mit denen ich alltäglich zu tun habe. Vor Dampfgeistern irgendwo in einem Paralleluniversum, die mit Märchentexten über Prophezeiungen, magischen Ritualen und zornigen Gotteskräften wie Blitzen und brennende Büsche, habe ich nicht das geringste zu tun. Diesen Spass sollen sich die “Gläubigen” in ihren “Glaubenshäusern” gerne selbst gönnen. Dort können sie miteinander beten, singen und tanzen. Damit habe ich nicht das geringste zu tun.
Doch wenn sie sich in mein Leben einmischen und mir ihre Art der “Ethik” diktieren, dann fühle ich mich pers. in meiner Meinung und Lebensqualität angegriffen und habe das Recht, dies deutlich zu machen. Eine solche Aktion zeigt, dass die Zahl der Menschen unter uns, die auch ohne Wüstengötter auskommen, nicht gerade winzig klein ist. Und sie zeigt, dass ihre gottlose Werte keineswegs zu einer “Hölle auf Erden” führt, sondern das sie längst (zumeist unentdeckt) vollkommen in unserer Gesellschaft integriert sind. Viel mehr besagt diese Kampagne nicht. Es werden keine Gläubige, ob JHWH, Allah, Shiwa oder andere, als minderwertiger dargestellt, wie es bekannte (Erz)Bischöfe, Päpste, Imame & Co. es nur allzugerne machen.
Also… entspannen Sie sich und genießen Sie den sonnigen Tag und das Leben. Eine Gesellschaft, ob mit oder ohne Gott, bleibt auch weiterhin eine Gesellschaft. Denn die Werte wonach wir uns richten, die sind immer noch von uns Menschen erdacht und werden von uns Menschen befolgt. Eine besondere Ehrfurcht vor Gottheiten ist hierbei keineswegs nötig
.
Juli 16, 2009 um 8:33 pm
Hannelore Halper:
Auch Allah ist ein Gott, der – wie die anderen – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht existiert. Somit kann man sich bei der Kampagne auch als Moslem diskriminiert fühlen, wenn es einem Spaß macht.
Sehr gut finde ich übrigens den Slogan mit Karel Gott.
Juli 16, 2009 um 6:40 pm
Liebe Hannelore,
du hättest Recht mit deiner Kampagne “Mohammed gab es aber nie”, wenn der Islam diesen Staat beeinflussen und mitlenken würde. Tut er aber (noch) nicht. Das Christentum ist unser (Haupt-)Problem. Deshalb wenden wir uns erst diesem zu. Respekt muss man sich erst mal verdienen, und mit Unterdrückung und Verfolgung verdient man sich meinen Respekt nicht.
Aber ich stimme dir voll und ganz zu, das menschliche Miteinander ist verbesserungsbedürftig. Allerdings nicht durch Ehrfurcht, sondern durch Toleranz. Nicht die Toleranz, alles gewähren zu lassen, was andere machen, sondern den anderen gewähren zu lassen, solange er niemandem anderem schadet oder ihn in seiner Freiheit einschränkt.
Juli 16, 2009 um 6:30 pm
Nun rollt der Bus im Süden…
Gestern war die Buskampagne Thema bei den Berliner Brights – heute kommt die Meldung aus Wien, dass der Bus in Österreich rollt:
Atheisten-Kampagne nun auch in Wien
“Es gibt keinen Gott”: Drei Slogans dieser Art sind ab heute in Wien au…
Juli 16, 2009 um 6:24 pm
Ich finde es schon vermessen, eine solche Kampagne zu starten. Was wäre mit einem “Mohammed gab es nie”-Plakat?
Jede Religion soll man respektieren. Soll die Kirche noch mehr Mitglieder verlieren?
Die Brutalität der heutigen Zeit ist “gottlos”, da würde ein wenig Ehrfurcht auch vor den Menschen vonnöten sein.