Aufruf: Religiöse Werbung bei BVG?

Halleluja, keine religiöse Werbung!

Quelle: brightsblog

Nach Hinweisen von Lesern des Blogs soll es wieder religiöse Werbung bei den Berliner Verkehrsbetrieben geben.

Wir erinnern uns des vollmundigen Bekenntnisses der BVG, keine weltanschauliche Werbung mehr zu zulassen, nach dem man die atheistische Buskampagne abgeschmettertert hat.

Also liebe Berliner und Leser des Blogs ich bitte Euch bei entsprechenden Feststellungen dies zu dokumentieren, Handykamera oder Kamera reicht aus und die Bilder an den Brightsblog zu schicken.

E-Mail Adresse: klaus.nickpol|at|googlemail.com

Dem ersten Einsender winkt eine kleine Überraschung in Form eines Hörbuches über Charles Darwin.

8 Antworten zu „Aufruf: Religiöse Werbung bei BVG?“

  1. Alexander VI. Sagt:

    Erinnert Ihr Euch? Als vor kurzer Zeit einige Atheisten einen recht harmlosen Spruch durch Berlin fahren lassen wollten, stellten sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) quer und behaupteten, sie wollten von nun an keinerlei weltanschauliche Werbung mehr zulassen. Das dies dreist gelogen war, weiß jeder U-Bahn-Fahrgast in Berlin. Überall wird Jesus vermarktet wie der neueste Weichspüler und werden Menschen in die Gottesdienste im Berliner Dom gelockt.

    Die mit Abstand größte religiös Kampagne macht das “Bischöfliche Missionswerk Misereor”. U.a. eine verklemmt lächelnde Nonne (http://www.misereor50.de/schwester-lucia-segler.html) und der honduranische Kardinal Rodríguez (http://www.misereor50.de/kardinal-oscar-rodriguez.html) werben für Gott. Die katholische Kirche in Honduras unterstützt den Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten Zelaya (http://www.zeit.de/online/2009/28/honduras-oas-ausschluss) und Kardinal Rodríguez forderte diesen in einer Fernsehansprache auf, nicht in sein Land zurückzukehren.

    So konsequent ist die BVG: Harmlose Sprüche der Atheisten werden nicht gestattet, Werbung für Unterstützer von Militärputschs ist kein Problem…

    Über Rodríguez schreibt die “taz”: Geht es um die heilige katholische Kirche selbst, ist der Ruf wichtiger als Transparenz, findet Rodriguez. In Rom gehört er zu den Kardinälen, die gegen einen innerhalb der katholischen Kirche diskutierten Vorschlag sind, pädophile Geistliche vor weltliche Gerichte zu stellen. “Eher gehe ich selbst ins Gefängnis, als dass ich einen meiner Priester ausliefere”…

    Herr Rodríguez als Verharmloser katholischer Kindesvergewaltiger bekannt. Er behauptete ernsthaft, die diesbezüglichen Anschuldigungen gegen katholische Kleriker in den USA seien durch jüdischen Einfluß in den US-Medien zu erklären, die mit dem Thema von der israelischen Politik ablenken wollen. Immerhin hat er sich für diese Äußerung — allerdings erst nachdem es einen Skandal gab — entschuldigt (http://www.adl.org/PresRele/ASInt_13/4135_13.asp).

  2. nickpol Sagt:

    Das Bild ist vom März diesen Jahres. Als die BVG die atheistische Werbekampagne abgelehnt hat.

  3. Oolon Coluphid Sagt:

    @nickpol

    das habe ich schon verstanden, aber ich meinte, was machen wir, wenn wir ein Foto haben?

    (ich dachte, das Bild oben wäre schon das Foto, mein Fehler)

  4. nickpol Sagt:

    @Oolon Coluphid, an die angegebene mail-Adresse schicken. Danke.

  5. HFRudolph Sagt:

    Beweise abwarten, wobei es mich nicht verwundern würde: Die denken sich, dass das Geld der Buskampa jetzt ausgegeben ist und sich die Sache erledigt hat. Ich bin gespannt, wie der BVG-Vorstand diesmal seinen Kopf aus der Schlinge ziehen will…

  6. Oolon Coluphid Sagt:

    @[C]Arrowman

    ganz Deiner Meinung!!!

    @nickpol

    und was machen wir jetzt mit dem Foto?

  7. Nic Sagt:

    Ich will keinen Preis ;-)
    Aber die Werbung für die Veranstaltung über die ich im Berlin Brights Blog schrieb (http://berlin.thebrights.de/?p=723) habe ich der Berliner U-Bahn gesehen…

  8. [C]Arrowman Sagt:

    Sieh an, sobald keiner hinschaut… verlogene Bande.


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