R.Dawkins: Der »Goebbels« der Darwinisten

dpa

Gottes Design - oder war da doch wer anders zu Gange? Foto: dpa

Der Ultra-Darwinist Richard Dawkins prügelt stets auf die Kreationisten ein – erst recht im Darwin-Jahr 2009. Und langweilt die Welt dafür beständig mit seinem erbärmlichen Rationalismus.

VON HELMUT HÖGE – taz

Seit dem Zerfall des Kommunismus haben sich die Menschen erneut und das nahezu weltweit um die Kommunion gescharrt – das heißt, sie sind in religiöse Gemeinschaften zurückgekehrt (vielleicht nur, um wieder neu in Schwung zu kommen). Dem Wiedererstarken vor allem der monotheistischen Religionen traten in den letzten Jahren gleich mehrere Religionskritiken entgegen. Für Aufregung sorgte vor allem die Polemik “Der Gotteswahn” vom Goebbels der Darwinisten: Richard Dawkins. Sein ärmlicher Rationalismus beißt sich am Gottesbeweis fest und bringt dabei die Wahrscheinlichkeit ins Spiel.

Dieses ebenso alberne wie alte Verfahren hätte niemanden interessiert, wenn der Autor es nicht mit wüsten Tiraden gegen die Bibel und die ganze gläubige Welt garniert und mit seiner eigenen noch viel dümmeren Weltsicht konterkariert hätte: “Wir wissen jetzt, dass Individuen nur als Vehikel für das Überleben der Gene von Bedeutung sind”, so lautet sein zentraler Glaubenssatz. Für seine Religionskritik bringt er darüber hinaus ein speziell dafür ausgedachtes kulturelles Pendant zum Gen – das “Mem” – in Anschlag. Dieses wird durch Erziehung im Individuum gleichsam eingepflanzt. Dawkins spricht von einem “Gottesvirus”, den er im Gehirn der Gläubigen lokalisiert. Er kann sich dabei halbwegs auf Darwin berufen, laut dem die Verbesserung des Menschen auch nicht nur durch zufällige Mutationen und Selektionsmechanismen geschieht, sondern ebenso durch Erziehung und Religion. Letzteres hält Dawkins natürlich für eine Verschlechterung. Dabei ist er bereits als “Ultradarwinist”, wie er sich nennt, näher an der “Wahrheit” der Religion, als ihm lieb sein dürfte: Just im selben Jahr, da Darwins Expeditionsschiff, die “Beagle” vom Stapel lief, 1820, fand in England der Versuch statt, die menschlichen Lebensgrundlagen völlig dem selbstregulierenden Markt unterzuordnen, mit der definitiven Liberalisierung der Arbeits-, Boden- und Geldmärkte. Die Zerstörung der Allmende (Common) und die Atomisierung aller Dorfgemeinschaften kam etwa um 1860 zum Abschluss. Theoretisch gerechtfertigt wurde diese “schöpferische Zerstörung” von den drei großen englischen Liberalen Jeremy Bentham, Herbert Spencer und Thomas Malthus.

weiterlesen

16 Antworten zu „R.Dawkins: Der »Goebbels« der Darwinisten“

  1. Lilith Sagt:

    Nunja, die taz ist dafür bekannt, kontroversen Ansichten ein Forum zu bieten. Teilweise sind das gut begründete, gut geschriebene dissidente Positionen, die es verdienen angehört zu werden. Aber häufiger sind es reine Meinungen, die einen Mangel an Sachwissen und Argumenten durch Aggressivität und Beleidigungen auszugleichen versuchen. Und oft genug endet der Versuch von Rebellentum als tiefer Griff ins Klo. Da muss jeder selbst entscheiden, ob das ein akzeptabler Preis ist oder ob das die Zeitung disqualifiziert.

    Erfreulicherweise sind zumindest die Kommentare überwiegend kritisch.

  2. yerainbow Sagt:

    Wieso sollten WIR uns schämen für solche merkwürdigen Konstrukte eines Zeitungsschreiberlings?

    Er sollte sich selbst schämen, solchen Unsinn verzapft zu haben.
    Und seine Herausgeber sollten sich schämen, solchen Unsinn durchgehen zu lassen.

    Aber wer weiiß, vielleicht war das ja beabsichtigt. nach dem Motto, ne miese Besprechung ist besser als gar keine Reklame…

    lassen wir ihn also in Frieden ruhen. Über solche Dummheiten Atem zu verschwenden ist im grunde Verschwendung….
    InZukunft werde ich diesen Schreiberling meiden und keine Artikel von ihm mehr lesen.
    Ich mein, bringt ja nix.
    Da genügt der Deppen-aufkleber.

  3. rhenus Sagt:

    Herr Höge hat in der TAZ vom 9. Januar 2009 einen wahrscheinlich feulletonistisch gemeinten Artikel “Gott ist in jeder Tomate” aus Anlaß von 200 Jahre Darwin und 150 Jahre “On the Origin of Species” geschrieben, der wohl voll in Hose ging.

    Es ist mir schleierhaft, wie die Redaktion der TAZ, die ich ab und zu als bundesdeutsches Kontrastprogramm lese, es Herrn Höge erlaubte, den in Kenia geborenen Briten, Prof. Richard Dawkins, Uni Oxford, England – und dort für die Förderung des Verständnisses von Wissenschaften in der Öffentlichkeit zuständig – mit dem Propagandaminister des deutschen Nazi Regimes Josef Goebbels zu vergleichen.

    Für junge Leser, zur Erinnerung, über Goebbels sagte der Schriftsteller Rolf Hochhut, “Goebbels habe alle Verbrechen Hitler’s mitverschuldet”. Obwohl auch ich “die Gnade der späten Geburt” geniesse – wie Helmut Kohl sich bei ähnichen Anlässen ausdrückte – kann ich mich für solchen “erbärmlichen Rationalismus” als Deutscher in Europa nur noch schämen.

    Ob Herr Höge sich mit den wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Arbeiten Dawkin’s zur Evolutionsbiologie beschäftigt hat, ist aus dem Artikel nicht zu erkennen. Er beisst sich an Dawkins Buch aus den späten 70/80er Jahren Dawkins’ “Das Egoistische Gen” fest, das m.E. heute so nicht mehr geschrieben würde. Mir hat es aber damals die Welt der Evolutionsbiologie und Genetik eröffnet, einem Fach das bei einer deutschen Ingenieur-Ausbildung nicht vorkam, über das man aber Bescheid wissen mußte, wenn man die Welt verstehen wollte. Vor allem die Evolationsbiologie scheint Höge nicht zu kennen, denn er spricht immer nur von Dawin’s Theorie -wie vor 150 Jahren …der berühmte amerikanische Evolutionsbiologe Erst Mayr, in Kempten geboren, listet in seinem Taschenbuch – auch für Laien lesbar! – “Das ist Evolution” Goldmann, 2005, auf S.20 allein 10 Werke (von Berra, Eldredge, Futuyama, Jessberger, Kitcher, Montagu, Newell, Peacocke, Ruse und Young), die den von Höge so favorisierten Kreationismus aus der Biologie vertrieben.

    Die Aufgeregtheit Höge’s über Dawkins Buch “Gotteswahn”, das er nicht als Biologe sondern als zweifelnder Mensch geschrieben hat, könnte bei Höge scheinbar im Versteck des Bildungsbürgertum den schwachen Punkt seiner Denke erwischt haben.

    Dass der Naturwissenschaftler Dawkins, bei seiner Beurteilung der Frage nach der Existenz Gottes von Wahrscheinlichkeiten ausgeht, dem modernen Werkzeug in der Naturwissenschaft
    (z.B. Quantenphysik, Ingenieurwesen, Biologie…..) – und nicht wie sonst üblich im Kaffeesatz – oder mittelalterlichen und anderen “philosophischen” Gottesbeweisen – zeigt seine moderne Art zu denken.

    Überrascht bin ich das Höge sich darüber beschwert, dass Dawkins die Bibel und nutzt, um seinen Entschluss zum Atheismus illustrieren…Er sieht bei fundamentalischer Auslegung der drei geoffenbarten, abhamistischen Religionen eine immanente Gefahr für den Frieden in der Welt.

  4. Christian Schröter Sagt:

    Sowas ist typisch für die taz. Man kann diesen Menschen nicht ernstnehmen und sollte sich auf keine Kommentierung einlassen … er offenbart seine wirre Gesinnung zum Beispiel sehr schön an dieser Stelle: »Ernst Bloch konnte deswegen in den Zwanzigerjahren noch sagen: ›Ubi Lenin ibi Jerusalem‹. Damit war nun Moskau gemeint, wo das ›Paradies der Werktätigen‹ (u. a. mittels Elektrifizierung) realisiert wurde.«

  5. yerainbow Sagt:

    no-eh.
    Therapieausbildung ist extra (und zusätzlich).
    Und therapie muß eine freiwillige Entscheidung des Entsprechenden sein.

    ich schätze, viel ist da nicht zu machen. Ich sehe da eher die Taz in der Pflicht.
    Kommt sie der nicht nach, so zeigt das halt auch was. Das muß man dann halt verstehen, begreifen.

    Ich war noch nie ein großer Fan der TAZ, obwohl ich einzelne Artikel gut fand. Ich kenne die linken (Herren), die mal eben Revolution machen wollen und die Frauen daher in die Kaffeeküche schicken. damit sie nicht stören.

    ohne Paradigmenwechsel wird aus denen nichts Vernünftiges.
    Da hilft keine Therapie, glaub mir.

  6. nickpol Sagt:

    @yerainbow, du empfiehlst dich nachgerade als Therapeut für Hausmeister bei der taz. :P

  7. yerainbow Sagt:

    Äh, die Finger waren wiedermal schneller, sollte heißen: Fachgebiet.
    Ändert nix an meiner Qualifikation.

  8. yerainbow Sagt:

    Ddie Wahrscheinlichkeitstheorie besagt, daß nichts absolut ist.
    so kann es nicht sein, daß jeder Linke per se ein gut gebildeter Denker ist.
    oder gar ein Gerechter.
    Oder ein fachlicher Streiter.

    Es muß überall so Deppen geben. So wie es auch Nazi-Intelligenzler gibt.

    Vielleicht schafft er es ja mal, den DAwkins auch wirklich zu lesen. Verändert sich dann nichts in seiner Einschätzung, so ist das Problem ein ganz anderes und fällt mehr in pathologische Richtung…
    mein Fachbegiet (bin Dipl-Psych).
    ;-)

  9. nickpol Sagt:

    Der Yellow-Fascho-Troll hat wieder mal zugeschlagen.
    Arrowman, der erste Satz deines Kommentars ist ja noch OK, mit dem zweiten Satz stelltst du dich mit dem literaturkritischen Analphabeten Höge auf eine Stufe.

  10. [C]Arrowman Sagt:

    Dieser Inflationäre GEbrauch ist unter Linken nicht ungewöhnlich, stellt der FAschismus doch deren rotes tuch dar. Je mehr man darauf reduzieren kann, desto einfacher reagieren die Beißreflexe der Rotfaschos.

  11. Max Headroom Sagt:

    Eukreationisten

    Meinten Sie: Kreationisten Die ersten 2 angezeigten Ergebnisse

    Google liefert tatsächlich 2 Treffer zum “längst” aufgespaltenen Kreationis. Wobei der erste eher “Kreationismus” in Wikipedia, der zweite “Kreationismus in USA” als Titel trägt.
    Die einzigsten weiteren Themen sind der TAZ-Beitrag und der (private?) Blog des Autors. Hier findet sich auch was lustiges ;)

    “Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister bloggt aus dem Biotop, dem die tägliche taz entspringt.”

    Würde er nicht in Klammern schreiben, was diese Kreationistenmutationen bewirken, ich würde es bis heute nicht wissen. Bissige Texte sind zwar in der Bloggerszene nichts Unbekanntes, aber solch verwirrende Texte, sind mir eigentlich nur aus dem Vatikan bekannt. Und der Papst bloggt AFAIK nicht :) .
    Nachdem sich Herr Höge sich “kaum beleidigend” über den “beleidigenden” Ultradarwinisten und “Göbbels-Nachfolger” Dawkins rangemacht hat, spickt er seine Gedanken zum Darwinismus mit Geschichtskunde der englischen Insel voll, mischt noch ein bisschen böses Nazi-Kraut mit rein und serviert sein (IMHO) abgedrehtes Werk im Blogbereich der TAZ. Ich weiss nicht, welche Kochschule unser Aushilfshausmeister da besucht hat, aber nimmt er an, man könne Dawkins “Dawkinismus” äh… Darwinismus zusammen mit Texten von Schleiermacher, Bloch und Margret Thatcher präsentieren, dieses Gericht dann mit irgendwelchen Kreationistenerfindungen paaren, dazu noch ein paar Gramm Kommunismus und Sozialdarwinismus mitmischen und es bei 60 Grad hinköcheln ? Kann man dieses Gericht gar genießen ? Also ich nicht, wenn die Gewürze auf den Namen “Wirr” und “Verrückt” hören und in meinen Augen mit Richard Dawkins Position seines Atheismus soviel zu tun haben wie die Kathodenstrahlröhre mit dem Lebenslauf von Karl Marx. Rein gar nichts. Mag sein, dass Spinoza damals Schluckhauf hatte, Marx sich an Darwins These verschluckte oder das irgendein Russe damals Moskau zusammenkleben wollte… nur was hat das mit dem “Gotteswahn” oder “Die Entstehung der Arten” zu tun ? Einen erkennbaren Bezug kann ich nicht entdecken. Ich kenne Gotteswahn vom lesen her gut, aber “Die Entstehung der Arten” nur vom kurzen Blick her. Im Gotteswahn bringt er zu jedem Kapiel gute Punkte an. Nicht die besten und keinesfalls unwiderlegbare, aber er klärt viele Frage leicht auf. Wenn er Computermodelle benutzt, in wie weit soll dies “schädigender” sein als die Präsentation des angeblichen Leichentuches von Jesus als Beweis seiner Existenz, bzw. die Prozessionen um das sich verflüssigende Blut von San Gennaro als (unwisenschaftlichen) “Beweis” für die Existenz von Wunder ? Nicht umsonst ist Herr Dawkins ein Evolutionsbiologe, Herr Högel “nur” Aushilfshausmeister ;) . SCNR.

    “Und was sagt der Oxford-Biologe Richard Dawkins – diese arme Sau? (..) Ist solch ein blödsinniges Gestammel nicht die völlige Bankrotterklärung des Geistes?”

    Nein, Herr Höge, das nennt man Klarstellung. Die “arme Sau” will dem Leser zeigen, dass er auch mit mehr als nur einer 50:50 Chance Agnostisch sein kann. Und wenn der Geist in Herr Högels Kopf vielleicht mal über den Buchrand blicken könnte, dann würde er dieser armen Sau mehr als irgendwelches Kommunistengeschwafel, Spinozageschichten und Berechnungen der Bevölkerung vom Nationalökonom Malthus bieten. Die völlige Bankrotterklärung des Geistes, dies liefern (insbesondere die monotheistischen) Religionen auf der Welt tagtäglich. Die interdimensionale Umwandlung vom Wein zu Blut, die Anbetung eines angeblichen Gottessohnes, die Vernichtung ander “Ungläubigen”, die Errichtung eines Gottesstaates unter Leitung eines Monarchen, Präsentation von widerlegten Theorien, Ignorierung geschichtswissenschaftlicher Fakten, usw.

    Dawkins mit solchem abstrusen Geschwafel anzugreifen ist schlichtweg lächerlich. Damit das Gestammel zumindest erkennen läst, welche Position der Autor überhaupt annimmt, pariert er Dawkins Namen mit wertegebenden Ausdrücken wie “arme Sau” und “Goebbels der Darwinisten”. Einfach abscheulich, dieser Tiefpunkt des Bloggens – wenn ich Högels Worte als Vorbild wähle.

    Ich fand damals Onfreys Buch schon als “beleidigend” gegenüber den Religionen. Rohdes Buch ging ebenfalls alles andere als zimperlich mit der Bibel um. Aber Dawkins Werke als “Tiefpunkt der englischer Biologie” zu bezeichnen, das ist einfach nur lächerlich und nicht einmal eines Ultrakreationisten würdig ;) .

    @Cheetah
    “(..)wichtigen Unterschied zwischen Eukreationisten und Prokreationisten(..)”

    Um ein Haar hätte ich diesen Unterschied beinahe überlesen. Es ist hochaktuell und sehr wissenschaftlich, dass es einerseits von Gott und andererseits vom Teufel kommt. Ich kannte nur den SW-Kreationismus (geht von Schneewittchen aus) und den SM-Kreationismus (geht von der bösen Stiefmutter aus). Glaube mal irgendwo mal gehört zu haben, dass es auch einen UFO-Kreationismus gibt. Der geht von Aliens und ihrem Sperma aus.
    Aber zum Glück wurde im letzten “Per Anhalter durch die Galaxis” Film mit Bild und Ton klargestellt, wer die Erde nun tatsächlich erschaffen hat :) .
    Beweise ? Douglas Adams Bücher natürlich. Ob er sie bloß erfunden hat ? Tja, da er nun tot ist, kann man dies “glauben” oder nicht. Ich bin voll und ganz der Meinung – ja, ich glaube zu wissen – dass Adams da eine göttliche Einbildung des Spaghettimonsters hatte, und im Trance des rosa Einhornes schrieb er dann seine wegweisenden Bücher. Und da wohl niemand das gesammte Universum bereisen kann, sind “Beweise” über die Existenz von exakt den beschriebenen Engel.. äh … Ausserirdischen nicht möglich. Ergo ist die Genreduktion Dawkins ein Tiefpunkt der … äh … egal.

    Ich höre hier lieber auf, nimm meinen Tinfoil-Helm mal runter und wandere in die Küche, mein Magen meldet sich ;) .

  12. Andreas A. Sagt:

    Bio

    Helmut Höge, taz-Autor der ersten Stunde, arbeitet im taz-Verlagshaus in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße (vormals: Kochstraße) als Aushilfshausmeister. Zuletzt erschien von ihm der Reiseroman “Neurosibirsk” (Peter Engstler Verlag), in Vorbereitung ist eine “Anti -Darwin”- Anthologie (Kadmos-Verlag), seit seine Gedächtnisleistungen altersbedingt zurückgehen, zieht es ihn verstärkt ins “facility management.”
    und:

    http ://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2009/01/09/
    dawkins_darwin_deus_ex_anima/
    (Leerzechen nach “http” entfernen!

  13. Grachus Sagt:

    In unserer Community sind allerdings Satiren von ernsthaften Texten spätestens nach zwei Zeillen zu unterscheiden…

  14. wuschelpuschel Sagt:

    Also der Text ist absolut wirr. Ich kann die Gedankengänge dahinter auf jeden Fall nur zu einem sehr geringen Teil nachvollziehen. Außerdem stört mich der inflationäre Gebrauch von Beleidigungen und Nazi-Vergleichen. (siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Godwin%27s_law) Aber das ist ja leider eine Sache die auch in unserer Community nicht ganz unbekannt ist.

  15. Cheetah Sagt:

    Ich hab das ja erst für Satire gehalten, aber bin auch nicht wirklich schlau daraus geworden.

    Und “survival of the fittest” ist auch nicht das Überleben des Tüchtigsten.
    Vielleicht hätte der Autor besser klarstellen sollen, was an der Weltsicht vom “egoistischen Gen” denn so “viel dümmer” ist, anstatt uns den wichtigen Unterschied zwischen Eukreationisten und Prokreationisten zu erklären, beides Begriffe die nichtmal Google findet. (Verwechslung mit Eukaryoten und Prokaryoten will ich jetzt mal nicht unterstellen)

  16. Toni Sagt:

    Der Autor ist eindeutig verwirrt und sollte den Unterschied zwischen einem beschreibenden Modell der Natur (Darwins Evolutionstheorie) und einem konstatierenden Dogma zur Ordnung der Gesellschaft (Sozialdarwinismus) verstehen, bevor er in völligem Unverständnis Dawkins’ die Hosen fallen lässt.

    Aber vielleicht bin ja auch ich der Verwirrte, bei einem so absurd-diffusen Text. Hat jemand eine bessere Erklärung, was Höge uns da überhaupt sagen will?


Die Kommentare sind ausgeschaltet.