Der Laizismus – die Pest unserer Zeit

Paul Herzog von Oldenburg

Gedanken eines vorkonziliar-katholischen Dumpfgeistes

Die Pest unserer Zeit ist der sogenannte Laizismus mit seinen Irrtümern und gottlosen Absichten. Ihr wisst, ehrwürdige Brüder, dass diese Plage nicht an einem Tage ausbrach, sondern seit langem die Staaten insgeheim bedrohte. Man begann damit, Christi Herrschaft über alle Völker zu leugnen; man stritt der Kirche ihr Recht ab, das aus dem Rechte Jesu Christi selbst hervorgeht, die Menschheit zu lehren, Gesetze zu geben, die Völker zu leiten, um sie zur ewigen Seligkeit zu führen. Nach und nach wurde die christliche Religion mit den andern, falschen Religionen gleichgestellt und auf äußerst entwürdigende Weise mit diesen auf eine Stufe gestellt; sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten und Staatsmänner aus.

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Grenzenlose Homöopathen und religiöse Irrationalität

Quelle: ked-nordelbien

Da kommt zusammen, was zusammen gehört.

Kirchlicher Entwicklungsdienst der NEK

Ehrenpreis: Homöopathen ohne Grenzen e.V.

Die Homöopathen ohne Grenzen bilden Menschen im Gesundheitswesen in klassischer Homöopathie aus.
www.hom-og.de

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Juden in Deutschland – eine Revision

Chajms Sicht über den talmud.de hinaus

Die Berichterstattung über Juden in Deutschland in den Medien erreicht gelegentlich große Veröffentlichungsfrequenzen, wenn neue Synagogen eröffnet werden oder sonst irgendeine Gemeinde ein besonderes Ereignis begeht. Häufig fällt die Wendung von der »Renaissance des deutschen Judentums«, obwohl die Realität anders ausschaut und wir heute mehr oder weniger wissen, dass von den vielen Gemeinden nicht alle eine große Perspektive haben. Julius Schoeps rechnete vor, dass es von derzeit 104 jüdischen Gemeinden in knapp 30 Jahren zwei Drittel nicht mehr geben wird. In Osnabrück wurde kürzlich eine neue Synagoge eröffnet, eine in Ulm wird folgen. So frug angesichts des Baubooms in letzter Zeit Heide Sobotka, Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen, in der ersten Ausgabe 2010, warum man nicht erst einmal jüdische Gemeinden aufbaut (hier), bevor man große Synagogen eröffnet.

Das Beth Midrasch hält nur so lange, wie seine Säulen von jüdischer Tradition und Religion getragen werden. von hier

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Evangelikaler Kinderklau in Haiti

Baptisten Kirche von Saint Helier, Quelle: wikipedia

In Haiti sind zehn Amerikaner festgenommen worden, als sie 33 Kinder illegal über die Grenze schaffen wollten. In den USA gehen die Medien verschiedenen Spuren nach: Geht es hier um Kinderhandel oder naive religiöse Eiferer?

NZZ-Online: Rettung aus dem “Land des Teufels”

RatgeberNewsBlog

«Glauben Sie, ich würde mein Kind weggeben? Mein Ein und Alles?» lässt die «New York Times» eine haitianische Mutter sprechen. Die amerikanischen Missionare, die mit 33 Kindern an der haitianischen Grenze angehalten worden sind, hätten geltend gemacht, dass ihre Schützlinge durch die Erdbeben-Katastrophe zu Waisen geworden seien, schreibt die Zeitung weiter. Dies sei aber offensichtlich nicht der Fall. Mehrere Eltern hätten den Baptisten ihre Kinder freiwillig mitgegeben, da ihnen eine gute Ausbildung in Aussicht gestellt worden sei. Niemals aber hätten sie einer Adoption zugestimmt.

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Über das “Weltjudentum”

Der Front-Seitenkopf des «Sigriswiler Anzeigers» und eine der antisemitischen Passagen von Otto Grossglauser. Bild: zvg

Antisemitische Hass-Schrift flatterte in alle Briefkästen

Von Marc Imboden -bazonline.ch

«Das Weltjudentum hat die Ausraubung gewisser reicher Länder längst begonnen.» Otto Grossglauser aus Aeschlen bei Thun veröffentlichte in einem privaten Anzeiger eine antisemitische Hass-Schrift.

Wer die Nummern 3 und 4 des «Sigriswiler Anzeigers», einer Publikation am Thunersee, gelesen hat, rieb sich erstaunt die Augen und kämpfte gegen Übelkeit an. Auf insgesamt fünf Seiten liess sich Otto Grossglauser aus Aeschlen/Sigriswil in einer Art Leserbrief über die Lage der Welt aus und verbreitete verworrene Verschwörungstheorien von der Durchsetzung einer globalen Diktatur.

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»Esos für Jesus«

Die «Esos für Jesus» sind mit einem Stand auf Messen.

«Esos für Jesus» pflegen Kontakte mit Esoterikern

Esoterik – dafür interessieren sich auch in Deutschland Millionen von Menschen. Die «Esos für Jesus» wollen mit Esoterik-Anhängern über den christlichen Glauben sprechen. Dafür besuchen sie laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «idea» Esoterik-Messen.

jesus.ch

Pastor Wilhelm Trienen ist der Leiter der Gruppe, welche vor rund fünf Jahren im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gegründet wurde. «Esoterik ist zu einer Massenbewegung geworden, wie ein Blick in Volkshochschulprogramme oder in das Angebot von Buchhandlungen zeigt», sagt Trienen. Mit den «Esos für Jesus» sucht er Anknüpfungspunkte, etwa in Gesprächen über Heilung. Resonanz finde oft das Angebot, für Interessierte zu beten. «Viele Kontakte münden auch in weiterführende Abende und Treffen, in denen wir biblische Texte betrachten.»

Die «Esos für Jesus» sind mit einem Stand auf Messen vor allem in Hamburg und Lübeck, aber auch in Köln vertreten. «Dort versuchen wir, nach biblischem Vorbild „Esoterikern ein Esoteriker zu werden”, soweit es geistlich vertretbar ist», so Trienen. Auf den Messen gäbe es viele suchende Menschen, die christlichen Gemeinden eher distanziert gegenüber stünden.

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Anthroposophie und Religion

Christine Gruwez und János Darvas

Von Christine GruwetzThemen der Zeit

Die Dialogfähigkeit zwischen den Religionen, zwischen den Kulturen und zwischen den Ländern wird in der globalisierten Welt immer wichtiger.Welche Rolle könnte die Anthroposophie dabei spielen? Und wie kann man sich dafür fähig machen? Die Iranistin Christine Gruwez hat den Pädagogen János Darvas – beide ‹Goetheanum›-Korrespondenten – dazu befragt.

Das Interview wurde zuerst in der Wochenschrift “das Goetheanum” Ausgabe 03/2010 veröffentlicht und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Interviewpartner und der Redaktion.
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Warum Max Bense Atheist sein musste

Bis 1979 lehrte Max Bense als Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie in Stuttgart.

WZ newsline

Als Martin Heidegger im Februar 1951 in Stuttgart einen Vortrag über «Die Sprache» hielt, da wurde er ausgelacht. Der große Philosoph sprach sehr salbungsvoll, etwa so: «Die Sprache.» Große Pause. «Die Sprache spricht.» Pause. «Die Sprache SPRICHT.» Wieder große Pause. «Die SPRACHE spricht.»

Dann ging es weiter über das «Unter», den «Schied» und den «Unterschied». «Es war für uns einfach nur lächerlich», berichtete Elisabeth Walther, die damalige Mitarbeiterin und spätere Ehefrau des Philosophen Max Bense, der Heidegger nach Stuttgart eingeladen hatte.

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Vatikanische Verschwörung?

Dino Boffo musste nach Vorwürfen zurücktreten. Bild: AP/Merlini

Verschwörungsgerüchte irritieren den Vatikan

derStandard.at

Der Vatikan soll einer Zeitung ein gefälschtes Dokument zugespielt haben, um einen Journalisten auszuschalten. Der Kirchenstaat schweigt.

Es ist ein Szenario, wie es sich Dan Brown schwerlich besser ausdenken könnte. Eine geheimnisvolle Intrige, wie sie italienische Medien besonders schätzen. Seit Tagen spüren die Blätter des Landes einer angeblichen Verschwörung in den damastbespannten Gemächern des Vatikans nach. Opfer der Konspiration: der Chefredakteur der katholischen Tageszeitung L’Avvenire, Dino Boffo.

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Dodo des Monats Januar 2010

Dodo des Monats Januar 2010

Wir sind Dodo!

Joseph Alois Ratzinger hat den Dodo des Monats Januar 2010 gewonnen. Ausgangspunkt ist seine Rede vor Diplomaten, in der er die “Homoehe” als ein Attentat auf die Schöpfung bezeichnete. Gut katholisch lasse ich Martin Luther die Laudatio eröffnen:
Martin Luther:

“Ich bin erschrocken und meinte zu glauben, es donnerte so sehr, so einen großen, scheußlichen Fortz hat der Papstesel fahren lassen. Er hat gewisslich mit großer Macht gedrückt, daß er einen solchen Donnerfortz herausgeblasen hat; ein Wunder ist es, daß ihm das Loch und der Bauch nicht zerrissen sind.”

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Wir lieben nur, was wir kennen

Von Prof. Dr. Reinhold Leinfelder-Generaldirektor des Naturkundemuseums Berlin

Was würde Charles Darwin sagen, wenn er sich heute auf der Erde umsähe? Die Bestätigung und Weiterentwicklung seiner Evolutionstheorie würde ihn gewiss freuen. Zugleich wäre er wohl entsetzt über den ökologischen Zustand so mancher Regionen, die er bei seiner Reise mit der “Beagle” besuchte: den Pantanal-Regenwald in Brasilien, der vom Zuckerrohranbau bedroht wird, die industrielle Überfischung vor Chile, die Gefährdung des Galapagos-Pinguins, das Abtauchen vieler Korallenriffe im Pazifik.

Vielleicht würde Darwin sich da die Bemerkung nicht verkneifen, dieses globalen Selektionsversuchs durch den Menschen bedürfe es doch wirklich nicht mehr, um seine Theorie zu untermauern. Und er könnte sich zu dem Hinweis genötigt fühlen, dass die Evolutionstheorie nicht zu sehr zur Erklärung der kulturellen Evolution herangezogen werden sollte und insbesondere nicht zur Rechtfertigung einer utilitaristischen Moral taugt, nach welcher unser Umgang mit dem Rest der Natur sich letztlich an dem Prinzip des mittelalterlichen Gewürzhandels orientiert, wo nur das, was uns nützt, Chance auf Beachtung und Pflege hat.

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Zwischen Rassismus, Revisionismus und Verschwörungsphantasien

Quelle: blog.esowatch

Von Sebastian Friedrichstattweb.de

Ein Vorreiter für rassistisch-aufgeladene Islamkritik ist im deutschsprachigen Raum Udo Ulfkotte. Der ehemalige FAZ-Redakteur veröffentlicht seit einiger Zeit beim KOPP-Verlag, der zunehmend als Bindeglied zwischen Rassismus, Revisionismus, kruden Verschwörungstheorien und Querfront fungiert.

Ulfkotte sorgte Ende 2008 für einen Paukenschlag. Er verließ den von ihm gegründeten Verein Pax Europa aufgrund „volksverhetzender, rassistischer Karikaturen im Stürmer-Stil“ und der Befürchtung, sein gemeinnütziger Verein würde sich zu einer Plattform für „rechtsradikale Radaubrüder“ entwickeln. Diese audsrückliche Abgrenzung scheint jedoch mehr taktischer Natur zu sein. Schaut man in seine beiden aktuellen Bücher, so entdeckt man an unzähligen Stellen rassistische Stereotypen. In „SOS Abendland – Die schleichende Islamisierung Europas“ (2008) bezeichnet er etwa junge „Kulturbereicherer aus der islamischen Welt“ als eine „Plage“ sowie „kleine Frankenstein-Monster“ und die „Islamideologie“ als einen „bösartigen Virus“. Außerdem seien MigrantInnen schlicht „geisteskranker“, „gen-defekter“ – und dümmer.

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“Seine Würde verliert, wer sich etwas in die Tasche lügt”

Professor Dr. Thomas Metzinger (51) ist Leiter des Arbeitsbereichs Theoretische Philosophie an der Universität Mainz. Foto. rf

Die Erforschung unseres Bewusstseins ist eines der spannendsten und kontrovers diskutiertesten Forschungsthemen unserer Zeit. Ist unser Bewusstsein ausschließlich über Hirnfunktionen zu erklären? Bleibt noch Platz für eine Seele? Ein Interview mit Professor Thomas Metzinger von der Uni Mainz, einem der renommiertesten deutschen Philosophen in Fragen der Bewusstseinsforschung.

Ärzte Zeitung.de

Kann ich, können wir in Zukunft noch guten Gewissens an eine Seele glauben? Die Neurowissenschaftler werden zwangsläufig eine gesellschaftliche Diskussion auch über den Sinn des Lebens entfachen, in der wir dringend ethisch-moralische, philosophische Unterstützung benötigen.

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Amerika und Europa – vereint im christlichen Glauben

Christoph Schönborn, Quelle: wikipedia

Radio Vatikan

Europa und Amerika sollten nicht erlauben, dass sich die Kluft zwischen ihnen vertieft. Dazu hat der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, zum Auftakt seiner USA-Reise aufgerufen. Bei einer Begegnung im Erzbistum Kansas City mahnte er zugleich an, dass Europäer und Amerikaner viel voneinander lernen könnten. Schönborn nahm bei dem Treffen auch zur Frage der Schöpfungstheologie Stellung. Christlicher Glaube, so der Kardinal, sei weder dem Evolutionismus noch dem Kreationismus verpflichtet. Gegen jeden wissenschaftlichen Fundamentalismus sei Widerstand zu leisten.

Politisch-religiöse Seilschaften

Thorsten Alsleben, Quelle: idea.de

RatgeberNewsBlog

Der evangelikale Thorsten Alsleben – Neuer Job im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Vor mehr als 25 Jahren trafen sich Repräsentanten wichtiger Organisationen und Verbände, die auf der Basis der Deutschen Evangelischen Allianz arbeiteten. Die Teilnehmer dieses Treffens sprachen sich für eine Koordination der bisherigen evangelikalen Öffentlichkeitsarbeit aus. Damit sollte eine wirkungsvolle und sachkompetente Vertretung der evangelikalen Bewegung in den Massenmedien erreicht werden. 1975 wurde KEP als „Konferenz Evangelikaler Publizisten e.V.“ gegründet. Die Gründer waren: Bärbel Wilde, Friedrich Hänssler, Dr. h.c. Horst Marquardt und Waldemar Murjahn. 1999 wurde der Verein in „Christlicher Medienverbund KEP e.V.“ umbenannt.

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Der Glaubensterror von Scientology

Scientology Headquarter Berlin, Quelle: Brightsblog

Von Martin U. MüllerSpiegel online

Mit großem Geheimniskrämer-Tamtam hat die ARD das wahre Schicksal eines Aussteigers verfilmt. Das TV-Team fürchtete schon während des Drehs Ärger.

Heiner von Rönn könnte eine ziemlich erschütternde Liste erstellen mit Menschen und Werten, die er an Scientology verloren hat: Abertausende Euro, zehn Jahre seines Lebens, seine damalige Frau und seine beiden Kinder.

15 Jahre nach seinem Ausstieg aus dem Psycho-Imperium stand er kürzlich wieder mittendrin in seiner eigenen Vergangenheit, den Begriffen und Bedrohungen von einst. Seine Geschichte ist echt, die Kulisse war es nicht: In den nachgebauten Räumen einer Scientology-Niederlassung drehte ein Filmteam ein TV-Drama über eine Familie, die letztlich an der Organisation zerbrach. Die Story lehnt sich an Rönns Leben an, die gesamte Mannschaft des federführenden Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) ging mit seltener Heimlichtuerei zu Werke.

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Über die Brodersche Agit-Prop

Quelle: starke-meinungen

Islamophobie und sekundärer Antisemitismus

Von Alan Posenerstarke-meinungen.de

So lange in Deutschland des Holocausts gedacht wird, so lange gibt es Leute, die das unangenehm finden. Das bekannteste Beispiel ist Martin Walser, der sich vor Jahren unter dem Beifall der versammelten deutschen Elite ausgerechnet in der Paulskirche dazu bekannte, lieber wegzusehen, wenn im Fernsehen wieder einmal die deutschen Verbrechen dargestellt werden und die Vermutung aussprach, „man“ wolle „uns“ damit  verletzen. Für diese Art von Äußerungen und Haltungen, gibt es mittlerweile einen Begriff: Man redet von „sekundärem Antisemitismus“.

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Über den evangelikalen Fundamentalismus

Das Buch von Thomas Schirrmacher (li.) erschien bei SCM Hänssler, das von Reinhard Hempelmann (re.) bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

pro Medienmagazin

Was ist Fundamentalismus? Und inwiefern kann man diesen Begriff auf konservative Christen anwenden? Gleich zwei Bücher sind vor kurzem zu diesem Thema erschienen. Der Theologe und Religionssoziologe Thomas Schirrmacher gibt in seinem Buch auch Rat, wie man sich selbst vor Fundamentalismus schützen kann. Ein Buch der EKD analysiert Herkunft und verschiedene Strömungen des Evangelikalismus.

“Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird” heißt das Buch von Thomas Schirrmacher, das der Verlag SCM Hänssler herausgegeben hat. “In nur zwei Stunden wissen Sie Bescheid” – mit diesem Anspruch bewirbt der Verlag das in der Reihe “Hänssler kurz und bündig” erschienene Buch.

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Was heißt Religionskritik?

Für viele Kritiker steht der Islam für die Unterdrückung der Frau. Doch wenn ein christlich geprägter bayerischer Familienvater seine Frau vergewaltigt, ist das ein Fall für den Richter - und kein Anlass für ein Volksbegehren gegen die architektonische Präsenz der katholischen Kirche in bayerischen Dörfern.

Von Thomas Steinfeldsueddeutsche.de

Man dürfe den Islam nicht tolerieren, sagen seine Feinde. Er sei eine Religion der Gewalt und Intoleranz. Er widerspreche allem, was die westliche Gesellschaft an Freiheit, Selbstbestimmung, Toleranz und Friedfertigkeit hervorgebracht habe. Daran ist so viel Wahres, wie es Muslime gibt, die Gewalttaten in ihrem Glauben gerechtfertigt sehen – und die nicht zögern, diese Gewalttaten auch auszuführen. Nun ist es aber kühn, von solchen Muslimen auf ihre Religion überhaupt zu schließen. Das Christentum zum Beispiel war über lange Zeit eine alles andere als friedliche Angelegenheit. Und auch nach der Epoche der Aufklärung ist das Christentum nicht, wie gelegentlich suggeriert wird, nur eine Religion des Friedens: Erst seit kurzem mündet die Vermischung von Konfession und Politik in Nordirland nicht mehr zwangsläufig in Gewalt.

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„Sexuallehre weit entfernt vom realen Alltag“

Canisius-Kolleg, Quelle: kathnews

kathnews

Jesuit Mertes greift Kirche scharf an.

Nach Bekanntwerden sexueller Missbrauchsfälle am katholischen Canisius-Kolleg in Berlin übt nun dessen Rektor, ein Priester der Gesellschaft Jesu (SJ), scharfe Kritik an der Kirche. Dies meldet die Agentur „AFP“ unter Berufung auf ein Interview mit Pater Klaus Mertes, dass der Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“ heute veröffentlichte. Mertes unterstellte der Kirche demnach, dass sie an „Homophobie“ leide und das Thema Homosexualität gänzlich verschweige. Daher seien Kleriker mit homosexuellen Neigungen oft unsicher, ob sie bei einem ehrlichen Umgang mit ihrer Sexualität noch akzeptiert würden, so der 55-jährige Jesuit, der das Gymnasium seit 2000 leitet.

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Können wir die Erde zerstören?

James Lovelock, Quelle: wikipedia

Von Udo Flohr -Technology Review

Der Chemiker James Lovelock (90) ist ein Mitbegründer der so genannten Gaia-Theorie, nach der die Erde als ein lebender Organismus betrachtet werden kann. Anfangs umstritten, bildet sie heute die wichtigste Grundlage für die Erdsystemwissenschaft.

Technology Review: Professor Lovelock, wenn Sie wüssten, dass morgen die Welt unterginge, würden Sie heute ein Apfelbäumchen pflanzen?

James Lovelock: Gute Frage. Ich wünschte Sie hätten nicht “morgen” gesagt, denn mit so wenig Zeit hätte man wohl anderes im Sinn. Ansonsten Ja, denn ich bin in erster Linie Optimist. Ich habe übrigens vor 30 Jahren 20.000 Bäume gepflanzt, in guter grüner Absicht – inzwischen ist mir allerdings klar,  dass dies ein kompletter Fehler war, ich hätte es nie tun sollen.

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Qui tacet, consentire videtur

Richard Williamson: Unbelehrbarer Bischof, Quelle.DPA

Spiegel-Online Panorama

Unbelehrbarer Bischof: Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der Brite Richard Williamson nach SPIEGEL-Informationen an seinen umstrittenen Thesen fest. Aus Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft geht hervor, dass Williamson “die sechs Millionen Vergasten” für “eine Riesenlüge” hält.

Hier sollte nun der Vatikan eindeutig, klar und bestimmend reagieren. Wer schweigt stimmt anscheinend zu! Dieser Mann gehört mit Schimpf und Schande aus der katholischen Kirche gejagt. Die Pius-Bruderschaft gehört verboten. Tut der Vatikan nichts gegen solche Fundamentalisten, stellt er sich mit diesen auf eine Stufe. Der Apfel der Pius-Bruderschaft fällt nicht weit vom vatikanischen Stamm. Dieser Mann gehört hinter weltliche Gitter.

“Neue Medizin” – Quacksalberei “naturnah”

Geerd Ryke Hamer, Quelle: anaximperator.wordpress.com

Von EsoBlog

NATURNAH

“Lernen, verstehen, anwenden
Das Naturnah-Seminar ist die größte regelmäßige Veranstaltung zum Thema “Neue Medizin” im deutschsprachigen Raum. Seit Jahren ist das Seminar Treffpunkt für Kenner und Interessierte der Entdeckung Dr. Hamers und bietet Raum zum Lernen und Kennenlernen.

Mit erfahrenen Referenten, vielschichtigen Themen und viel Spaß ist das Naturnah-Seminar einzigartig”

Wie sollte es anders sein? Die Referenten sind natürlich alles alte Bekannte:

Nicolas Barro, Marco Pfister, Ursula Homm und Stefan Lanka. Fehlt nur noch Helmut Pilhar, dann wäre die Elite der GNM Ideologen perfekt vereint.

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Von der “Nobelpreiskrankheit”

Literatur-Nobelpreis-Goldmedaille, Quelle: ekronshage.eu

Von Prof. Axel Meyer, D., Ph., Evolutionsbiologe Universität Konstanz

Was machen Nobelpreisträger eigentlich nach dem Nobelpreis?

Den Nobelpreis kennt jeder. Nobelpreisträger hingegen (fast) niemand. Oder wissen Sie noch, wie der letzte deutsche Nobelpreisträger heißt (Antwort unten)? Die relative Unbekanntheit von Wissenschaftlern ist ein weltweites Problem. Die „New York Times“ erwähnte in einem Rückblick auf die Berühmtheiten, die im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts verstorben sind, zwar viele Schauspieler,
Schriftsteller und Politiker, aber nur zwei Wissenschaftler – den Anthropologen
Claude Lévi-Strauss und den Genetiker Francis Crick. Der hatte zusammen mit James Watson 1953 als Doktorand die Struktur der Erbsubstanz DNS aufgelöst und dafür 1962 als 42-Jähriger den Nobelpreis erhalten. Crick ist ein Beispiel für ein Phänomen, das besonders junge Nobelpreisträger zu betreffen scheint.

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Wissenschaft und Religion, heikle Mission

Sinkender Zuspruch. Die theologischen Fakultäten (hier eine Vorlesung für evangelische Theologie in Bochum) sind oft nicht ausgelastet. Größere Nachfrage verzeichnen dagegen die Religionswissenschaften, die aber deutlich weniger Professuren haben. Foto: picture-alliance/epd epd-bild

Von Claudia KellerDer Tagesspiegel

Theologie und staatliche Universitäten stehen in einem Spannungsverhältnis. Jetzt nimmt sich der Wissenschaftsrat des Themas an

Zwei Jahre hat die Arbeitsgruppe gebrütet und ein Papier erarbeitet, das äußerst diskret behandelt wird. Seit Mittwoch tagt der Wissenschaftsrat – hinter verschlossenen Türen. Denn das Thema enthält Zündstoff: Wie kann der Islam an den deutschen Universitäten integriert werden? Ist es noch zu rechtfertigen, dass die christliche Theologie einen Sonderstatus hat und die Kirchen Einfluss auf die Universitäten nehmen? Wie können Theologie und Religionswissenschaft weiterentwickelt werden, um Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu geben?

Heute will der Wissenschaftsrat die Empfehlungen der Arbeitsgruppe zu diesen Fragen verabschieden, am Montag sollen sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Die Empfehlungen enthalten Überraschungen“, sagt der Trierer Historiker Lutz Raphael, der die Gruppe geleitet hat. Und wenn ein besonnener, respektvoller Wissenschaftler von „Überraschungen“ spricht, kann man durchaus kleine Revolutionen erwarten.

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Evangelikale Mission, um jeden Preis

Burka ja, Burka nein

Burka-Girl, Quelle: patdollard.com/

Von Steven GeyerFR-online

Burka ächten, aber nicht verbieten

Nachdem ein fraktionsübergreifendes Parlamentsgremium in Frankreich ein Verbot von Ganzkörperschleiern in öffentlichen Einrichtungen empfohlen hat, sprechen sich auch Politiker in Deutschland verstärkt gegen die Burka aus. Ein gesetzliches Verbot wird aber von den Bundestagsfraktionen nicht erwogen.

Zu den schärfsten Kritikern zählt die Publizistin und einstige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün. “Die Burka ist ein Ganzkörpergefängnis, das die Menschenrechte tief verletzt”, sagte Akgün der FR. “Es wäre ein wichtiges Zeichen, die Burka in Deutschland zu verbieten.”

Ein Verbot ließe sich zwar im öffentlichen Raum schwer durchsetzen. Zumindest in Schulen, Universitäten und an sicherheitssensiblen Orten wie Banken oder Flughäfen könnte man sich auf ein Verbot berufen.

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Eine katholische Tragödie

RP-online

Interview Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg, spricht über die Unionsparteien und Missbrauchsvorwürfe gegen die Priesterschaft. Zudem prangert der Geistliche den Atheismus und Feindseligkeiten gegenüber Christen an und nennt die Kirchenspaltung eine “Tragödie”.

Gibt es, wie Benedikt XVI. beklagt, im Westen eine “neue Feindseligkeit” gegen Kirche und Christentum?

Müller Die den Ton angeben wollenden politisch-kulturellen Kreise Europas sind oft peinlich berührt, wenn sich jemand als gläubig und kirchennah zu erkennen gibt. Nicht überall in Europa werden alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt. Wenn Christen beleidigt oder angegriffen werden, wird das von Gerichten oft nicht so geahndet, als wenn das anderen Religionen gegenüber geschieht.

Werden Sie bitte konkret.

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Verharmlosung der Nazi-Diktatur?

Die Nazi-Regierung habe «die Achtung vor der Autorität des Staates einfordern» dürfen: Joseph Ratzinger 2004. Bild: Keystone

Von Michael MeierBasler Zeitung

Der Publizist Alan Posner wirft Benedikt XVI. in der Zeitschrift «Cicero» vor, die Deutschen als Opfer des Nationalsozialismus darzustellen. Ausserdem habe er die Vergangenheit seiner Familie beschönigt.

Alan Posener nennt Papst Benedikt in seinem Umgang mit dem Nationalsozialismus einen «Deutschen von vorgestern». «In seinem autoritären Denken ebenso wie in seiner Unfähigkeit, Schuld zu benennen und Verantwortung zu übernehmen, ist Benedikt geradezu prototypisch für eine deutsche Geisteshaltung, mit der erst die Rebellion von 1968 aufräumte», so der Korrespondent der «Welt».Wie viele Deutsche seiner Generation habe Joseph Ratzinger es nie wirklich vermocht und nie wirklich versucht, den Nationalsozialismus aus dem Blickwinkel der Opfer anzuschauen.

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Wahl Dodo des Monats Januar 2010

Dodo des Monats Januar 2010

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats Januar 2010:

  1. Muslim-Markt, “Kölle Allah”.
  2. Jürgen von Hagen, “Die Jesus-Christus Haftpflicht”.
  3. Alois Ratzinger, “Homoehe ist ein Attentat auf die Schöpfung”.
  4. Reinhard Marx, “Parteifreund Jesus Christus”.
  5. Bistum Münster, “Putsch-Kardinal in Deutschland willkommen”.
  6. BMFSFJ, “Staatlich geförderte Indoktrination”.
  7. Ludwig Müller, “Juden ohne katholischen Respekt”.

Die Wahl ist bis zum 05.02.2010 18:00 Uhr  möglich. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden. Der Gewinner wird in einer Laudatio, am 06.02.2010 hier auf dem Blog, gewürdigt.

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Systematischer, jahrelanger Missbrauch durch Jesuiten

Das Canisius-Kolleg in Berlin-Tiergarten. Foto: Sergej Glanze

Von Jens Anker und Michael BehrendtBerliner Morgenpost

Am Berliner Canisius-Kolleg, einem von Jesuiten betrieben Elitegymnasium, sind über Jahre hinweg Schüler von mindestens zwei Lehrern sexuell missbraucht worden. Nachdem sich Opfer bei der Schule gemeldet haben, hat sich Rektor Rektor Pater Klaus Mertes jetzt mit einem Brief an weitere ehemalige Schüler gewendet – insgesamt 600. Viele frühere Absolventen der Schule sind heute in führenden Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tätig.

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Die allgemeine Schulpflicht muss erhalten bleiben

Quelle: evangelisch.de

Von Henryk Schmitzevangelisch.de

Schulverweigerer haben in den USA “politisches Asyl” erhalten. Tatsächlich fügt die Schulpflicht in Deutschland einzelnen Eltern Unrecht zu. Dennoch muss sie bestehen bleiben.

“Politisches Asyl” hat nun ein Richter in den USA einem deutschen Ehepaar und dessen fünf Kindern gewährt. Die Eltern, die sich als evangelikale Christen bezeichnen, hatten sich geweigert, ihre Kinder auf eine deutsche Schule zu schicken und diese stattdessen zu Hause unterrichtet. Die USA scheinen immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Es ist schon bemerkenswert, dass man – verkürzt formuliert – in einem Land politisches Asyl erhalten kann, nur weil man den Biologieunterricht im Heimatstaat nicht mag. Oder, dass man Asyl erhält, weil man Gesetze übertritt, die – wie die Schulpflicht – nun nicht gerade die allgemeinen Menschenrechte verletzen.

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Ameisen twittern nicht

Neurotiker-Ameise: „Antz” ©CINETEXT

Von Helmut MayerFAZ.NET

Beginnen wir mit einer einfachen Feststellung: Ameisen twittern nicht. Sie haben das auch gar nicht nötig, denn soziale Netzwerke werden bei ihnen seit ungefähr hundert Millionen Jahren verwendet und fortentwickelt. Keine der bekannten Ameisenarten lebt solitär, alle haben sie erstaunliche Formen der Sozialität ausgebildet, zu denen effiziente Kommunikationssysteme innerhalb der Kolonien gehören. Von Eusozialität sprechen die Biologen, und deren fortgeschrittene Form bedeutet, dass sich die Koloniemitglieder in fortpflanzungsfähige und weitgehend nicht reproduktive Kasten differenzieren. Wobei diese von der Fortpflanzung ausgeschlossenen Arbeiterkasten, denen nicht zuletzt die Pflege des Nachwuchses obliegt, sich wiederum in unterschiedliche Formen aufspalten können, um verschiedene Aufgaben in der Kolonie optimal zu erfüllen.

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Vergiftetes Weihwasser: Gott liebt seine Gemeinde nicht

Erlöserkirche Irkutsk, Quelle:geo.reisecommunity.de

Weihwasser finden wir bei Wikipedia wie folgt definiert:

Weihwasser ist ein Segenszeichen. In der katholischen und orthodoxen Kirche dient es zur Tauferinnerung, hat aber seine Ursprünge im Brauchtum der antiken Lustration und dient lebenden und toten Dingen zur Befreiung von negativen (dämonischen) Mächten.

Es ist Wasser, über das vom Priester ein Segensgebet gesprochen wurde. Vor der Liturgiereform wurde dem Wasser Salz und Chrisam hinzugefügt, heute kann ihm Salz hinzugefügt werden.

Das in der Feier der Osternacht in einem eigenen Ritus geweihte Taufwasser nennt man auch Osterwasser.

Die symbolische Bedeutung des Weihwassers ist die des Wassers überhaupt: Leben, Reinigung, Gefährdung und Rettung. Durch das Segensgebet werden diese Bedeutungen mit dem Durchzug des Volkes Israel durch das Rote Meer (Exodus) und der Taufe Jesu Christi im Jordan verknüpft. So symbolisiert das Weihwasser zugleich Gedächtnis und Erneuerung der eigenen Taufe.

Für Interessenten hier noch die Definition bei der katholischen Kathpedia.

Und dann passiert, was per definitionem überhaupt nicht vorkommen darf:

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Sekte 1023: Kollektiver Selbstmord am Samstag

Quelle: 1023.org.uk

Homöopathie und nichts drin. Eine Gemeinde skeptischer Menschen will  in einem kollektiven Selbtversuch zeigen, dass homoöpathische Präparate wirkungslos sind.

Ausgestattet mit einer gehörigen Portion britischer Renitenz wollen sie ganze Flaschen, also deren Inhalte schlucken. Globulis, dem Blog sind auch deutsche Pillendreher bekannt, die sie ganz einfach Glaubulis nennen, mit ihren unsäglich wirksamen Giften, sollen eingenommen werden.  Ohne Beisein von Rettungssanitätern, Notärzten, Polizei, bis jetzt gibt es noch nicht einmal einen richterlichen Beschluss, der solches Tun verbietet oder die potentiellen Selbstmörder in eine Klappse zwangseinweist.

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